Radwoche im Erzgebirge

Zwei Damen und sieben Männer möchten das Erzgebirge in Sachsen (Deutschland) erradeln.  

Peter hatte die Idee von seinen Motorradkollegen erhalten und Vinzenz und Maria planten diese Reise.

Zwei Autos und ein Lieferwagen mit den Rädern und los ging´s!

Das Erzgebirge liegt im Süden des Bundesland Sachsen und grenzt an Tschechien. Die Hauptstadt von Sachsen ist Dresden.

Der Ausgangspunkt unserer Touren war die Stadt Frauenstein auf einer Seehöhe von 630 m. Der Morgen begann angenehm kühl. Das tolle Hotel „Frauensteiner Hof“ war unser Ausgangspunkt. Wir wählten Halbpension – super Frühstück und am Abend zwei Hauptspeisen zur Auswahl. Und die Wirtsleute waren sehr bemüht, sodass wir uns sehr wohl fühlten.

Unsere Tagesetappen waren zwischen 92 und 125 Kilometer. Aber die Höhenmeter hatten es in sich – ein ständiges Auf und Ab erwartete uns.

Am ersten Tag ging´s nach Dresden mit Frauenkirche, Semperoper und dem Fliesenband „Fürstenzug“. 

Der zweite Tag führte uns nach Tschechien. Der Stausee Flaje war unser erster Höhepunkt, danach radelten wir nach Litwinov, hier war sehr heiß und ein neun Kilometer langer Anstieg nach Frauenstein war zu bewältigen.

Am dritten Tag besuchten wir mit Freiberg und Seiffen zwei wunderschöne Orte im Erzgebirge, wobei wir auf den letzten 20 Kilometern noch 600 Höhenmeter schaffen mussten.

Der vierte Tag war unsere längste Tour mit 123 Kilometern. In Radebeul besuchten wir das Grab von Karl May, danach ging´s nach Moritzburg, wo August der Starke ein wunderschönes Schloss erbauen ließ. Mit Fähre über die Elbe und wieder zurück in unser Hotel.

Mit 1950 Höhenmetern in Richtung Augustusburg war der fünfte Tag der anstrengendste Radtag in dieser Woche. Die Auffahrt zur Burg wartete mit Stöckelpflaster und mit einer Steigung von bis zu 20 %. Oben gab es ein tolles Lokal, wo wir uns stärkten.

Am letzten Tag ging´s über den Kurort Altenberg nach Glashütte, wo das deutsche Uhrenmuseum am Hauptplatz wartete. Glücklich und unfallfrei kamen wir wieder in unser Hotel „Frauensteiner Hof“.

Insgesamt hatten wir 649 Kilometer und 9300 Höhenmeter auf dem Tacho.

Ich gratuliere allen Teilnehmern zu dieser großartigen Leistung, danke für eure Disziplin und für´s Mitradeln.

Vinzenz