23.8.2015 Kleine Zeitung Wörthersee Halbmarathon

Wieder ein Laufevent mit RSG Lebring – Beteiligung:

Günther Greck             35.Rang   M35    1:26:44

Jochen Hirschmann   66.Rang   M35    1:31:05

Karl Sailer                     65.Rang   M50   1:39:50

Kerstin Trummer        65.Rang   W40   1:58:05

Hier ein Bericht von Jochen Hirschmann:

Da der Wörthersee Halbmarathon noch ein weißer Fleck auf meiner Läuferlandkarte war, habe ich spontan beim Kleine Zeitung Kombiticket (Kärnten HM + Graz Marathon) zugeschlagen und bin bereits am Vortag (Samstag) Richtung Strandbad Metnitz aufgebrochen, da mir eine Anfahrt am Renntag inkl. Abholen der Startnummer in Klagenfurt und Transfer nach Velden etwas zu stressig schien. Die vielen internationalen Läufer in Klagenfurt erkannte man bereits am Vortag aus 100m Entfernung:

– bunte Laufschuhe

– von oben bis unten in Funktionskleidung gepackt

– Sport Sonnenbrille

– optional einen (Ironman) Rucksack umgehängt

Ich war eher Inkognito unterwegs und genoss einen hochsommerlichen Badetag im wunderschönen Wörthersee. Am Renntag hieß es dann früh aufstehen, das Hotel hat sich bestens auf das Event eingestellt und das Frühstück bereits ab 5 Uhr Früh angeboten. Danach ab Richtung Minimundus zum neuen Bahnhof Klagenfurt West. Der Gratis-Transfer funktionierte tadellos, die Viertelmarathonis stiegen in Pörtschach aus, die Halbmarathonis fuhren weiter nach Velden. Beim Startbereich in Velden konnte man noch ein Wechselsackerl für Kleidung zum Umziehen nach dem Zieleinlauf in Klagenfurt abgeben, Organisation und Transport funktionierten auch hier tadellos.

Start: Ich bin relativ spät zur Startaufstellung gegangen, daher waren die Startblöcke bereits voll und abgesperrt. Nachdem im vorderen ELITE Block noch ausreichend Platz war, habe ich diesen gewählt, was sich später noch als fataler Fehler herausstellen sollte, denn nach dem Startschuss wollte ich nicht das Elite Tempo mitlaufen (gekonnt hätte ich natürlich schon ;)), somit habe ich in kürzester Zeit ein ziemliches Loch aufgerissen und lief erst mal recht einsam dahin. Die hinteren Startblöcke starteten entsprechend zeitverzögert, daher dauerte es auch eine ganze Weile, bis mich die ersten Läufer der hinteren Blöcke überrannten. Psychologisch war diese Strategie alles andere als wertvoll, da ich bis zum Ziel von vielen LäuferInnen überholt wurde, nächstes Mal starte ich bei diesem Lauf mit Sicherheit weiter hinten weg… Leider merkte ich bereits nach wenigen Kilometern, dass es an diesem Tag nix mit einer neuen Bestzeit werden wird und auch meine persönliche Zielzeit (Sub 1h30m) schien von Kilometer zu Kilometer unrealistischer. Für mich keine große Überraschung, da ich die Wochen zuvor einfach zu wenig Lauftraining betrieben habe. Somit war es für mich leider ein relativ zäher Lauf, aber man kann nicht alles haben, immerhin hatte ich zwei wunderschöne Wörthersee Badetage

Fazit: Perfekte Rahmenbedingungen (Wetter + Organisation), von der geänderten Strecke (“Mehr See geht nicht!”), der Anzahl der Zuschauer und Stimmung auf der Strecke war ich aber etwas enttäuscht, die Strecke ging doch großteils etwas abseits auf Bundesstraßen dahin, vielleicht hatte ich aber auch nur etwas zu hohe Erwartungen bzw. eine etwas andere Vorstellung an den Lauf.