16. bis 20.3.2016 Trainingslager Zadar

Mittwoch, 16.03.2016:
Pünktlich um 07:00 Uhr Früh brachen über 40 Radsportbegeisterte der beiden Vereine RSG Lebring und Fernitzer Genussradler von Wundschuh aus Richtung Süden auf.
In Kooperation mit dem Reisebüro Orbis stand auch heuer wieder Herbert Ferstl von rennradreisen.cc als Reiseleiter, Rad-Guide und direkter Ansprechpartner für unseren Aufenthalt in Zadar zur Verfügung.
Die insgesamt doch relativ lange Busfahrt verlief Dank modernem Großraumbus und geplanter Pause recht angenehm, als wichtigstes Instrument stellte sich dabei die Außentemperaturanzeige heraus, die von allen mit Spannung beobachtet wurde, da lange Zeit nur Werte knapp über dem Gefrierpunkt angezeigt wurden und somit jeder zusätzliche Plus Grad gefeiert wurde.
Um ca. 13:30 Uhr konnten wir dann unsere Falkensteiner Hotelzimmer beziehen, unser Equipment aktivieren und starteten kurz darauf um 15Uhr auf eine geplante 70km Einführungsrunde, die jedoch nach 40km aufgrund einer kleinen Regenfront abgebrochen wurde.
Das größte “Problem” war für einige jedoch der Umstand, dass dabei sein geliebtes Rad schmutzig wurde, Gerüchten zufolge wurde das Rad danach sogar die ganze Nacht im Zimmer wieder auf Hochglanz gebracht. 😉

Donnerstag, 17.03.2016
Am ersten ganztägigen Rad-Tag stand mit Guide Asi die erste Bewährungsprobe, eine 160km Ausfahrt von Zadar über Nin, Posedarje, Obrovac, Benkovac und Biograd na Moru zurück nach Zadar am Programm. Es wurde sonniges, kühles Wetter mit mäßigem Wind prognostiziert, also nahezu perfekte Bedingungen.
Nach kurzer Stärkung in Obrovac ging es in die gefürchtete 17km Bergwertung, die alle Teilnehmer mit Bravour meisterten, am Ende des Tages standen 1652 hm mit einem Schnitt von 28,57 km/h auf dem Tacho.

Freitag, 18.03.2016
Für die RSG Männer ging es mit Guide Erich auf die “Südautobahn”, die Strecke Zadar – Bibinje – Sukošan – Biograd na Moru – Pakoštane – Pirovac ist eine nicht enden wollende Gerade mit feinem Asphalt, auf der ordentlich Tempo gemacht wurde.
Nach einer Kaffeepause in Stankovci ging es im wunderschönen und ruhigen Hinterland  über Zapužane – Raštević – Zagrad – Škabrnja und Galovac zurück nach Zadar, daraus ergaben sich 1231 hm mit 29.07 km/h Schnitt.

Samstag, 19.03.2016
Mit Ausnahme von drei Personen hatten am Samstag alle vier Gruppen ein gemeinsames Ziel: Die Insel Pag!
Guide Herbert peitschte unsere Gruppe mit hohem Tempo über Nin, Vrsi und Ražanac auf die Insel, wo heuer erstmals eine 2 km lange Sonderprüfung mit 18 % Steigung zu den Windrädern in Angriff genommen wurde.
Nach einem kurzen Fotostopp ging es weiter in Richtung Inselhauptstadt Pag mit anschließender, obligatorischer Bergwertung und Blick herab auf die schöne Inselbucht, wo kurz danach der allgemeine Treffpunkt für die Kaffepause abgehalten wurde und alle die herrlich milden Temperaturen und die bereits kräftigen Sonnenstrahlen genossen.
Tour Daten: 1311 hm, 30.06 km/h Schnitt

Die drei bereits erwähnten Personen Arnold, Günter und Walter hatten an diesem Tag Größeres vor und nahmen an einem “4 Mosta” Brevet mit 227 km und 1900 hm teil, dabei müssen vier vorgegebene Punkte angefahren werden, Start und Ziel war dabei Zadar. Obwohl die kroatische Führungsgruppe verloren und die meiste Zeit lediglich zu Dritt gefahren wurde, konnten Arnold und Günter Dank der Lederhosen-Zugmaschine Walter die Strecke in unter 8 Stunden mit einem respektablen Schnitt von 29 km/h bewältigen.

Sonntag, 20.03.2016
Ein Teil der Gruppe ließ den Abreisetag mit einem Spaziergang in die Altstadt von Zadar ausklingen, die anderen nutzten das noch immer gute Wetter für eine letzte 60 km Ausfahrt, bevor es wieder Richtung Heimat ging, wo wir dann kurz nach 20:30 Uhr wieder in Wundschuh ankamen.

Zusammenfassung
Wir durften vier wunderbare Rad-Tage erleben, wo jede(r) auf ihre/seine sportlichen Kosten gekommen ist.
Das Wetter hätte mit Ausnahme von Mittwoch kaum besser sein können und trotz einiger brenzliger Begegnungen mit PKW Verkehr, kam es zu keinen Unfällen, Verletzungen oder nennenswert technischen Problemen.
Besonders erwähnenswert ist die Leistung der RSG Damen, die mit 493 km eine nur geringfügig kürzere Distanz als die RSG Männer mit insgesamt 570 km gefahren sind!